Magenballon

Der Magenballon ist keine chirurgische Maßnahme.im eigentlichen Sinne. Es gibt Patieneten bei denen durch ein hohes Körpergewicht das Opertaionsrisko extrem ansteigt. Daher wird wird der Ballon einige Wochen vor einer RNY-Bypass oder BPD+DS Operation eingesetzt. Mite einem Ballon ist so eine Gewichtsabnahme von 20-30 Kilo innerhalb kurzer Zeit möglich.
Der Ballon besteht aus Kunststoff/Silikon , der mittels einer Magenspiegelung in den Magen eingeführt und dort mit einer Kochsalzlösung aufgefüllt wird. Im gefüllten Zustand ist der Ballon zu groß, um in den Darm oder die Speiseröhre zu wandern, er schwimmt frei im Magen.
Durch den Magenballon wird der Magen bei der Nahrungsaufnahme früher gefüllt. Durch die dann auftretende Dehnung des Magens wird ein Sättigungsgefühl erzielt.

Risiken beim Magenballon
  • Es besteht das Risiko, das der Magenballon ganz oder teilweise im Darm "verschwindet", was im Falle eines Darmverschlusses eine umfangreiche Operation nach sich ziehen kann.
  • Der Magenballon kann lediglich für eine begrenzte Zeit, maximal 6 Monaten, eingesetzt werden.
  • Durch die Dehnung der Magenwand können Druckschäden und Geschwüre auftreten.
  • Das Magenvolumen kann nach Abschluss der Anwendung sogar noch größer sein kann, als es vorher war. Das führt zu einem späteren Sättigungsgefühl und in der Folge zu einer Gewichtszunahme.
  • Der Magenballon kann durch eine Beschädigung seine Flüssigkeit verlieren und damit nutzlos werden